Robert Schumann (1810-1856)

Biographie

Robert Schumann

Robert Schumann, geboren am 8. Juni 1810 in Zwickau, Deutschland, war ein herausragender Komponist und einflussreicher Musikkritiker der Romantik. Ursprünglich für eine juristische Laufbahn vorgesehen, führte Schumanns Leidenschaft für die Musik dazu, dass er das Klavierspiel bei Friedrich Wieck studierte.

Trotz einer Handverletzung, die seine Träume, ein virtuoser Pianist zu werden, zunichtemachte, lenkte Schumann seine künstlerische Ausdruckskraft in die Komposition. Er schuf einen umfangreichen Katalog von Werken, darunter Klavierstücke, Lieder, Symphonien und Kammermusik. Schumanns Kompositionen spiegelten oft seine emotionale Intensität und introspektive Natur wider.

Im Jahr 1840 heiratete Schumann Clara Wieck, eine renommierte Pianistin und Tochter seines ehemaligen Lehrers. Diese Verbindung erwies sich als musikalisch fruchtbar und inspirierte einige von Schumanns bekanntesten Werken. Allerdings konfrontierte Schumann auch persönliche Herausforderungen, einschließlich Phasen psychischer Gesundheitsprobleme.

Als Musikkritiker war Schumann Mitbegründer der einflussreichen "Neue Zeitschrift für Musik", in der er aufstrebende Komponisten wie Johannes Brahms und Frédéric Chopin unterstützte. Seine Schriften hatten einen nachhaltigen Einfluss auf die romantische Musikszene.

In den letzten Jahren seines Lebens verschlechterte sich Schumanns geistige Gesundheit, und er verbrachte die letzten Jahre seines Lebens in einer psychiatrischen Anstalt. Er verstarb am 29. Juli 1856 in Endenich, in der Nähe von Bonn, und hinterließ ein bedeutendes Erbe als Komponist, Kritiker und zentrale Figur der Romantik. Heute werden Schumanns Kompositionen, insbesondere seine Klavier- und Vokalwerke, weiterhin für ihre emotionale Tiefe und künstlerische Innovation geschätzt.

Audio

Romance op. 28, No. 2
für 2 Trompeten und Klavier

Romance