Francesco Federici

Federici Francesco Sestetto No 1 Co54

Sesteto No 1
für Oboe, Horn, Fagott, Violine, Viola und Cello

Federici Francesco Sestetto No 2 Co55

Sesteto No 2
für Oboe, Horn, Fagott, Violine, Viola und Cello

Federici Francesco Sestetto No 3 Co56

Sesteto No 3
für Oboe, Horn, Fagott, Violine, Viola und Cello

Francesco Federici (17??-1830)

Der italienische Komponist Francesco Federici aus Genua (nicht zu verwechseln mit dem italienischen Opernkomponisten Vincenzo Federici oder dem römischen Francesco Federici aus dem XVI. Jh) ist im Februar 1801 aus Portugal (wo er mindestens ein Jahr als musikalischer Leiter des Teatro de San Carlos wirkte) nach Madrid gezogen. Zuerst war er musikalischer Leiter und Komponist am Teatro de los Caños del Peral, mit der Verpflichtung, auf spanische Texte Opern im italienischen Stil zu schreiben. 1803 ist er Musiklehrer der Prinzessin von Asturien und kurz danach Gesangslehrer am Hof der Königin. Wird 1805 als Vize-Hofkapellmeister erwähnt, Stelle die er innehatte bis zur französischen Invasion anno 1811, welche ihn zur Flucht nach Andalusien zwang. Er wurde erst 1814 wieder in seine Funktion in Madrid rehabilitiert. Als Carlos Marinelli 1824 verstarb wurde iohm der Posten des Konzertdirektors zwar vorenthalten, dafür erhielt er am 11. Februar 1827 jene des Kapellmeisters der Königlichen Kapelle und des Rektors des Sängerknabenkollegium (als Nachfolger von José Lidón). Diese Ämter bekleidete er bis zu seinem Tod am 11. Februar 1830. Der grösste Teil seines Schaffens (das noch seriöser Forschungen bedarf) ist in Madrid, mna findet aber Fragmente in Bibliotheken auf der ganzen Welt, zum Beispiel in der British Library oder in der Library of Congress in Washington. Aus seinen Werken seien erwähnt Opern wie Zaira (in Madrid archiviert), Pigmalione, Teseo, Semiramide, Virginia oder Alessandro in Indien, zahlreiche Arien, Duette, Trios, usw. sowie Werke zu religiösen Zwecken am Hof von Madrid (Messen, Requiem, ein Te Deum, Kantaten, Lamente, usw.).Aus der reinen Instrumentalmusik: 2 Symphonien, ein Duo für Horn, Oboe und Orchester, verschiedene Probespielstücke zum Engagement von Hornisten an die königliche Kapelle und Kammermusik.