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Paolo Longinotti (1913-1963)

Biographie

Paolo Longinotti ist am 6. November 1913 in Bellinzona (Tessin, Schweiz) geboren. Von seinem Vater, Ercole, erhielt er den ersten Musikunterricht: Klavier, Geige und Trompete. Er führte seine Studien weiter in Bellinzona, Lugano und dann am Konservatorium in Genf, wo er einen ersten Preis mit Auszeichnung für Trompete erhielt. Er war damals bei Professor Dupont. Theorie-Unterricht nahm er bei den Professoren Jules Ph. Godard und Alexandre Denereaz in Lausanne, Komposition in Zürich mit Prof. Müller.

Nacheinander war er Solo-Trompeter im Orchestre de Radio Lausanne ( 1935-1938), im Orchestre de la Suisse Romande, im Tonhalle Orchester, bevor er von Ernest Ansermet wieder zurückgerufen wurde ans Orchestre de la Suisse Romande als Erster Solo-Trompeter. Dort machte er eine fabelhafte Karriere, hat er doch fast alle Werke aufgenommen, die den Weltruf von Ansermet gemacht haben. Er war ebenfalls einer der seltenen Trompeter dieser Zeit, der das 2. Brandenburgische Konzert von J.S. Bach spielen konnte.

Unterrichtete am Konservatorium in Genf und leitete die offizielle Staatsmusik, die “Elite”. Er komponierte zahlreiche Instrumentalwerke, Kammermusik und Musik für Harmonien und Blechblasmusiken. Scherzo Iberico wurde 1942 als Pflichtstück für den Schweizerischen. Wettbewerb 1943 in Genf komponiert. Paolo Longinotti ist am 31. Januar 1963 in Genf gestorben.

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